Trauer um Heinz Raab

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Bad Wimsbachs Bürgermeister Erwin Stürzlinger (links) mit Heinz Raab bei dessen 80. Geburtstag im Jahr 2012 (Foto: Baumgartner)

Der Almsee (Link zu Wikipedia) und die Berge des Salzkammerguts hatten es ihm angetan. Er liebte die Menschen dort und nannte das österreichische Bad Wimsbach-Neydharting manches Mal gern seine zweite Heimat, seine Familie. Vor wenigen Tagen schlief Heinz Raab im Alter von 86 Jahren friedlich ein. Friedrichsdorf und insbesondere der Stadtteil Seulberg sowie zahlreiche Vereine verlieren damit einen engagierten und großzügigen Menschen, der in seinem Leben vieles bewegt und bewirkt hat.

Für den Städtepartnerschaftsverein Friedrichsdorf war Heinz Raab nach Erich Landvogt von 1992 bis 2015 verantwortlich für den Kontakt nach Bad Wimsbach, der für ihn stets mehr aus einem Gefühl der Verbundenheit heraus bestand, denn Pflicht war. Das ging so weit, dass er die Busreise zur 1.250-Jahr-Feier in Seulberg für die österreichischen Gäste aus eigener Tasche bezahlte. Bereits seit 2008 war Raab Träger des Bad Wimsbacher Ehrenrings, der ihm von Bürgermeister Erwin Stürzlinger überreicht wurde, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband. 

So bemerkenswert sein Engagement für Bad Wimsbach war, so intensiv war Heinz Raab auch in seinem Heimatort Seulberg aktiv. 27 Jahre lang war er Vorsitzender des TV Seulberg, zudem Gemeindevertreter in Seulberg, nach der Gebietsreform 1972 dann Stadtverordneter. Noch 2015 organisierte der gelernte Bankkaufmann als Kassierer im Festausschuss das 159. Feldberg-Turnfest. Für seinen Einsatz erhielt er 1997 den Ehrenbrief des Landes Hessen, 2009 auch die Ehrenmedaille der Stadt Friedrichsdorf.

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